Notierenswertes am 16. März 2015

Hartmuts Betabloggereien des Tages

Wenn meine dazu gehörigen Betaprogrammierereien weit genug kommen, könnte hieraus einmal der Materialeingang für eine mehrsprachige Wissensfabrik zu einigen Themen werden, die mich interessieren.

gestern

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Tuch auf den Kopf und ein Brett davor: Islam und Menschenrechtsbigotterie gehen Hand in Hand

Christian Jung schreibt:

„Rechtsfragen sind auch machtpolitische Fragen“, erklärte Yasmin Fahimi in Ihrem Gratulationsschreiben an Harald Baumann-Hasske zu dessen Wiederwahl als Bundesvorsitzender Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratischer Juristinnen und Juristen (ASJ) im November 2014.

Multi-Kulti-Ideologie hat die Verfassung vedrängt

Waren die Karlsruher noch vor wenigen Jahren – richtigerweise – davon ausgegangen, dass es den Ländern erlaubt sein muss, das Kopftuch für Lehrerinnen zu untersagen, folgt das Polit-Gericht in seiner mit sechs zu zwei Stimmen gefassten Entscheidung dem medial-politischen Mainstream und dessen Vorgaben.

Lale Akgün sieht es ähnlich: “Ich fürchte, die Richter haben ein Urteil gefällt, weil sie meinen, sie müssten nun auch auf den Zug aufspringen, dass der Islam zu Deutschland gehöre”, sagte Lale Akgün. Das Kopftuch sei einst vom politischen Islam bewusst als Zeichen des Islam konstruiert worden, erklärte die ehemalige SPD-Bundestagsabgeordnete, die selbst dem muslimischen Glauben angehört.

Auch Henryk Broder sieht eine ideologisch aufgeladene Entscheidung.

Ich fürchte aber, dass das nicht alles ist. Es sind Verfassungsprinzipien, auf die sich dieser “Mainstream”, der von Jahrzehnt zu Jahrzehnt religiöser wird, stützt, und die er zu Tode reitet. Da eine solche Vorgehensweise die Befugnisse der Richter, die so urteilen, stetig ausweitet, ist anzunehmen, dass sie einer der wesentlichen Motoren dieser Entwicklung sind.

Gauland und BVerfG leben wohl in einer langsameren Papierwelt. Karl-Albrecht Schachtschneider hat im Grunde eine sehr gründliche Analyse geliefert, die kaum etwas unklar lässt. Höchste Richter neigen aber auch dazu, die Gummiparagrafen der Menschenrechtslehre möglichst weit auszulegen, um sich zu Gesetzgebern aufzuschwingen und den Spielraum des Volkes und Parlamentes einzuengen. http://www.youtube.com/watch?v=ymuKOah3acs

Bazon Brock zerlegt antirussisch befangene Fernsehjournalistin

Die Erklärungen des Philosophen Bazon Brock in der 3sat-Sendung “Kulturzeit” über das Bild von Russland und Wladimir Putin in deutschen Medien stießen auf Unverständnis der betroffenen Journalistin, die wie so oft in ihrer ideologischen Matrix Kreise drehte.

Digitale Schule: Tablet wischen statt Tafel wischen

Der Spiegel berichtet:

“Ich habe meinen Papierverbrauch in den vergangenen Jahren um 90 Prozent reduziert, außer bei Klassenarbeiten verteile ich kein Papier mehr”, erklärt Andreas Hofmann, Realschullehrer der Waldschule und medienpädagogischer Berater des Landes Niedersachsen. Mit der Einführung der ersten Tablet-Klasse 2012 war Hofmann Pionier des mobilen Lernens in Niedersachsen.

Auch wenn sich in Niedersachsen einiges tut, hinken deutsche Schulen im internationalen Vergleich hinterher. “Wir sind in der Entwicklung meilenweit entfernt von anderen Ländern in Europa, zum Beispiel England oder den Niederlanden”, sagt Professor Andreas Breiter, wissenschaftlicher Direktor des Instituts für Informationsmanagement an der Uni Bremen. In Deutschland werde darüber diskutiert, ob es überhaupt sinnvoll sei, Computer im Unterricht einzusetzen, während das an anderen Schulen in Europa längst gelebter Alltag sei. Bisher sei die Einführung von Tablets im Unterricht eine punktuelle Entwicklung, die mit engagierten Lehrern stehe und falle.

In Deutschland gibt es da zu Recht einige Skepsis, der die hier vorpreschenden Lehrer nicht angemessen Rechnung tragen.

Besser mit einem ganz einfachen Rechner ohne Wischen, ohne Maus und ohne Grafik programmieren lernen und ansonsten zu diesem Medium, das hohe Anforderungen an die Selbstbeherrschung stellt und bei unvorsichtigem Gebrauch digitale Demenz erzeugt, Abstand halten.

Als Medium zum bloßen Lesen von Lehrmaterial könnten unbeleuchtete E-Papier-Lesegeräte (auch E-Tinte genannt), die man mit ein paar Navigationstasten bedient, bessere Dienste leisten.

Wladimir Putin wohl erneut Vater geworden und bei bester Gesundheit

Eurusky berichtet von einer Geburt, die Putins zeitweilige Abwesenheit erkläre. Aber sagte er nicht noch im April 2014 in den 4 Stunden “Direkter Draht mit Wladimir Putin” (Priamaia Linia s W.P.), er müsse erst seine Ex-Frau einen neuen Mann finden lassen, bevor er sich eine Frau suche. Das war vielleicht etwas zu schön gesagt, um wahr zu sein.

Jemand anders kolportiert allerdings, Ludmilla sei inzwischen in ein Kloster eingetreten.

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morgen

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http://a2e.de/dok/phm_pub150316
© 2006-02-19 Hartmut PILCH