Notierenswertes am 15. März 2015

Hartmuts Betabloggereien des Tages

Wenn meine dazu gehörigen Betaprogrammierereien weit genug kommen, könnte hieraus einmal der Materialeingang für eine mehrsprachige Wissensfabrik zu einigen Themen werden, die mich interessieren.

gestern

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Darf die Stadt das?

Die von der Stadt herausgegebene Münchener Kinderzeitung verleumdet Pegida und ruft Kinder zu Nopegida-Demos auf. Natürlich wird das von städtischem Geld bezahlt. Pegida-Anhänger werden als egoistische, kleinkarierte und ignorante Gefolgsleute eines vorbestraften Dresdeners dargestellt, die Flüchtlinge anfeinden. Bürgermeister Dieter Reiter lobt in diesem Zusammenhang die Kinder dafür, dass sie nicht nur an sich selbst denken.

Die Wahrheit ist den Menschen zuzumuten

SZ und Wahrheit? Wer erinnert sich an Prantls verlustreiche Prozesse bis zum Verfassungsgericht, das ihm die haltlose Verleumdung von Prof. Konrad Löw verbot? Die sind längst so unbelehrbar in ihrer Ideologie gefangen, dass sie außerhalb von deren Bahnen gar nicht denken können. Das schlägt sich dann in so lächerlichen Überschriften wie der vom “Annexionsbefehl” Putins wieder. 1977 war der Fernost-Korrespondent der SZ Gebhard Hielscher der japanischen Asahi Shinbun vor, nicht links sondern quasi-religiös zu sein. Das gleiche muss man heute unserer Presse, allen voran der Prantl-Prawda, vorwerfen. In Japan sorgte damals der Kult um Artikel 9 der Verfassung (Verzicht auf Bewaffnung) für die Bigotterie. Bei uns ist es vor allem das Asylrecht aber auch damit einhergehend die Tabuisierung von Kollektividentitäten und Geopolitik und deren Ersetzung durch die Wonnen der “Einbindung” und Selbstauflösung in NATO-Strukturen und EU/EMGR-Richterrecht. http://a2e.de/phm/15/03/12/#hielscher

Der Ukraine ist es seit ihrer Unabhängigkeit immer schlechter gegangen. Sie ist ein großer Verlierer des Kalten Krieges. Innerhalb der Sowjetunion war sie eines der florierendsten Gebiete mit sehr vielen kompetenten Wissenschaftlern und Grundlagen für Unternehmen, von denen einige in der Ostukraine ja noch existieren. Die meisten davon haben von der Outsourcen der Gesetzgebungsgewalt nach Brüssel, wie es das Assoziationsabkommen vorsieht, nur schlechtes zu erwarten, und das haben sie auch gesagt. Die Eingliederung der Ukraine in die EU ist keine rationale Wirtschaftspolitik sondern Schikane der westlichen Bürgerkriegspartei gegen die östliche.

Vollständig gelesen! Fazit: Alle lügen (jedenfalls alle politischen Größen, die eine andere Weltanschauung als die des Autors haben…) nur die Medien nicht… Könnte fast eine Satire sein. Ist aber auch nur wieder #Lügenpresse!

Irgendwie verhält sich die Presse wie Pinoccio, dem beim Lügen immer die Nase wächst und nun versucht die Presse die lange Nase zu erklären, das Nasentier unter einer Decke verschwinden zu lassen.

Es ist schon komisch, warum sich die Presse immer so auf den Schlips getreten fühlt, die müssen ja ein mächtig schlechtes Gewissen haben.

Wer ein reines Gewissen hätte würde nicht ständig so beleidigt rumsülzen.

Ich würde auch ein Buch dazu empfehlen:“Attacke auf den Mainstream von Akif Pirinçci” Ich habe die Rezessionen zu DvS damals verfolgt und konnte es kaum fassen was dort gelogen und behauptet wurde ohne jemals die Materie vom Buch näher betrachtet zu haben. Also wer wusste worum es ging im Buch hat bei den Berichten darüber dem Mainstream nicht mehr folgen können.

Bundesgericht lockert Maßstäbe für Schmähkritik gegenüber Unternehmen

Früher haben halbseidene Geschäftsmänner (wie z.B. Adressbuch-Trickbetrüger) regelmäßig unliebsame Bürger, die im Internet über ihre Machenschaften berichteten, in den Bankrott getrieben und zum Schweigen gebracht. In der Presse erschienen regelmäßig Artikel, die auf der Seite der halbseidenen Geschäftsleute gegen die Internet-Berichterstatter Partei ergriffen, die teilweise als Konkurrenz zum “Qualitätsjournalismus” ungern gesehen wurden. Die hohen Gerichte kamen dabei meistens zu ausgewogeneren Urteilen als einige besonders klägerfreundliche Provinzgerichte. Besonders beliebt war die Hamburger Presssekammer des Richters Buske. Neuerdings scheinen sich die Zeiten zu wandeln. Vielleicht hat jetzt “Buskeismus”-Forscher Rolf Schälike einen späten Erfolg errungen.

Manager-Magazin meint:

Unternehmen müssen künftig überzogene und ausfällige Kritik an ihrer Leistung dulden. Möglich macht das ein bemerkenswertes Urteil des Bundesgerichtshofs.

Presserechtliche Entscheidungen der deutschen Instanzgerichte bergen immer Überraschungspotential - sowohl für Kläger als auch für Beklagte. Häufig stoppt erst der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR) Fehlentscheidungen deutscher Gerichte, wie zum Beispiel im Fall von Bruno Eyron, über dessen Festnahme auf dem Oktoberfest wegen Kokainbesitzes erst nach einer vom Axel Springer Verlag angestrengten achtjährigen Gerichtsodyssee durch alle deutschen Instanzen berichtet werden darf. Entschieden deutsche Gerichte früher regelmäßig gegen Presseorgane, schlägt das Pendel nun häufig gegen die betroffene Person oder das betroffene Unternehmen aus.

“Wir brauchen die Vorratsdatenspeicherung”

Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel hält die Vorratsdatenspeicherung für notwendig. Im DLF sagte der SPD-Chef, er wisse zwar, dass das Thema hochumstritten und die Vorratsdatenspeicherung kein Allheilmittel sei - sie könne aber durch eine schnellere Aufdeckung von Straftaten helfen, die nächste Straftat zu verhindern.

Wer Kriminalaufklärungs-Sendungen im Fernsehen gesehen hat, weiß, wie wichtig etwa abgehörte Telefonate für die Aufklärung vieler Fälle waren. Und Aufklärung IST Prävention. Eine Prävention, die proaktiv Verbrechen verhindert, wie sei VDS-Gegner stattdessen fordern, erscheint hingegen utopisch. Ich weiß nicht, ob ich die VDS will, aber die dagegen vorgebrachten Argumente sind allzu oft nicht überzeugend.

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morgen

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http://a2e.de/dok/phm_pub150315
© 2006-02-19 Hartmut PILCH