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<!-- by phm at a2e de                         -->
<article lang="de">
<articleinfo>
    <pubdate>2006-02-19</pubdate>
    <title>Libyische und Deutsche Selbstüberwindung</title>
    <subtitle>Meriones Libyicus die Libyische Rennmaus</subtitle>
    <author>Hartmut PILCH</author>
    <abstract>abstract Josef war also so ein Typ wie Joschka. Wer ohne Schulden ist, drucke den ersten Schein.  Oder übernehme die der Nachbarn.</abstract>
</articleinfo>
            <sect3 xreflabel="00ulink00url0000000000120000gestern0000ulink0000indexterm00id0000idx001000000primary00gestern0000primary000000indexterm00" id="00ulink00url0000000000120000gestern0000ulink0000indexterm00id0000idx001000000primary00gestern0000primary000000indexterm00">
                <title xreflabel="00ulink00url0000000000120000gestern0000ulink0000indexterm00id0000idx001000000primary00gestern0000primary000000indexterm00" id="00ulink00url0000000000120000gestern0000ulink0000indexterm00id0000idx001000000primary00gestern0000primary000000indexterm00_title"><ulink url="../12">gestern</ulink><indexterm id="idx001"><primary>gestern</primary></indexterm></title>
                <anchor id="file000" /><anchor id="file001" />
                <lot id="Table_of_Contents">
                <title>Inhaltsverzeichnis</title>
                    <lotentry linkend="hd001">Kampf gegen Deflation: Obama-Regierung warnt Japan wegen Geldpolitik</lotentry>
                    <lotentry linkend="hd002">Libyische Etymologische Irrfahrten</lotentry>
                    <lotentry linkend="hd003">Ein Deutscher Held: „Wir brauchen die Schuldenvergemeinschaftung“</lotentry>
                    <lotentry linkend="hd004">Plan B: Wie Angela Merkel den Ausstieg aus dem Euro plant</lotentry>
                    <lotentry linkend="hd005">Die Frau, die recht behielt</lotentry>
                    <lotentry linkend="hd006">Staatssekretär Büge will in der Burschenschaft bleiben</lotentry>
                </lot>
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            </sect3>
    <sect1 xreflabel="Kampf00gegen00Deflation0000Obama00Regierung00warnt00Japan00wegen00Geldpolitik" id="Kampf00gegen00Deflation0000Obama00Regierung00warnt00Japan00wegen00Geldpolitik">
        <title xreflabel="Kampf00gegen00Deflation0000Obama00Regierung00warnt00Japan00wegen00Geldpolitik" id="Kampf00gegen00Deflation0000Obama00Regierung00warnt00Japan00wegen00Geldpolitik_title">Kampf gegen Deflation: Obama-Regierung warnt Japan wegen Geldpolitik</title>
        <anchor id="kuroda" />
        <para>Japans Wirtschaftspolitik <ulink url="http://www.handelsblatt.com/politik/international/kampf-gegen-deflation-obama-regierung-warnt-japan-wegen-geldpolitik/8061200.html">zielt zweifellos</ulink><indexterm id="idx002"><primary>zielt zweifellos</primary></indexterm> auf die Abwertung des Yen zum Zwecke der Erreichung eines Export-Vorteils. Gleiches gilt jedoch für die deutsche, chinesische und teilweise auch die amerikanische Wirtschaftspolitik. Wer ohne Schulden ist, drucke den ersten Schein.</para>
    </sect1>
    <sect1 xreflabel="Libyische00Etymologische00Irrfahrten" id="Libyische00Etymologische00Irrfahrten">
        <title xreflabel="Libyische00Etymologische00Irrfahrten" id="Libyische00Etymologische00Irrfahrten_title">Libyische Etymologische Irrfahrten</title>
        <anchor id="liby" />
        <para>Den griechisch-lateinischen Quellen zufolge heißt der Wortstamm “Liby”, woraus dann als Adjektiv “libyisch” mit Betonung auf “by” (bü) abzuleiten ist. “Libyen” hat im Lateinischen den Akzent auf der ersten und im Griechischen auf der zweiten Silbe (Líbya vs Libýe). Das heutige Durcheinander entstand wohl in dem Moment, wo das Lateinische bei der Entlehnung aus dem Griechischen den Akzent nach vorne verrückte. Auf Italienisch heißt es daher heute “libico”, auf griechisch hingegen “libyiko” (λιβυικο) und “libye” (λιβυη) mit Akzent auf y. Auch im Lateinischen gibt es wohl neben “meriones libycus” die Form “meriones libyicus” (Libyische Rennmaus). Letztere scheint historisch korrekter zu sein. Das Deutsche orientiert sich in solchen Wörtern am Lateinischen. “Libysch” ist demnach ein Irrtum, der sich irgendwann einschlich, und den es auch heute noch zu korrigieren gilt. Sowohl im Deutschen als auch im heutigen Latein.</para>
    </sect1>
    <sect1 xreflabel="Ein00Deutscher00Held0000000000Wir00brauchen00die00Schuldenvergemeinschaftung000000" id="Ein00Deutscher00Held0000000000Wir00brauchen00die00Schuldenvergemeinschaftung000000">
        <title xreflabel="Ein00Deutscher00Held0000000000Wir00brauchen00die00Schuldenvergemeinschaftung000000" id="Ein00Deutscher00Held0000000000Wir00brauchen00die00Schuldenvergemeinschaftung000000_title">Ein Deutscher Held: „Wir brauchen die Schuldenvergemeinschaftung“</title>
        <anchor id="joschka" />
        <para>An seinem 65. Geburtstag setzt sich Joschka Fischer weiterhin leidenschaftlich für die Überwindung Deutschlands ein. Ähnliches hat er auch immer wieder italienischen Journalisten <ulink url="/phm/12/05/00joschka">erzählt</ulink><indexterm id="idx003"><primary>erzählt</primary></indexterm>. Im Netz kursieren von Joschka ein paar Zitate aus seinen wilden Jahren.</para>
        <blockquote>
            <para>„Deutschland muss von außen eingehegt und von innen ausgedünnt werden.“ Aus seinem Buch „Risiko Deutschland“ von 1994, wobei diese <ulink url="http://www.pi-news.net/2012/10/die-fischer-doktrin-einhegen-und-verdunnen/">Fischer-Doktrin</ulink><indexterm id="idx004"><primary>Fischer-Doktrin</primary></indexterm> wohl kein Zitat sondern nur eine <ulink url="http://www.welt.de/print-welt/article423170/Risiko-Deutschland-Joschka-Fischer-in-Bedraengnis.html">Resümierung der Grundaussage dieses Buches</ulink><indexterm id="idx005"><primary>Resümierung der Grundaussage dieses Buches</primary></indexterm> darstellt.</para>
            <para>“Deutsche Helden müsste die Welt, tollwütigen Hunden gleich, einfach totschlagen.” 1982 in der Frankfurter Linkspostille Pflasterstrand</para>
            <para>“Stalin war also so ein Typ wie wir, nicht nur, dass er sich auch als Revolutionär verstanden und gelebt hat, sondern er war im wahrsten Sinne des Wortes eben auch ein Typ.” Joschka Fischer, Zeitschrift “Autonomie” Nr. 2, 1977</para>
        </blockquote>
        <para>Heute vertritt Joschka Fischer allerdings nur Positionen, hinter denen fast alles steht, was in Brüssel Rang und Namen hat. Genaueres ergibt unter anderem die <ulink url="http://www.spinelligroup.eu/de/network/">Unterschriftenliste</ulink><indexterm id="idx006"><primary>Unterschriftenliste</primary></indexterm> unter dem Manifest der Spinelli-Gruppe.</para>
        <para>Die EZB meldet, dass das Medianvermögen der Deutschen niedriger sei als das der Südeuropäer. Demnach müssten die jahrzehntelang stärker vom Fiskus geschröpften Deutschen dafür gerade stehen, dass die Südeuropäer ihre Staaten auf Kosten der Privatvermögen verarmen ließen. Unterschiedliche Wirtschafts- und Finanzstrukturen beflügeln in diesen Tagen <ulink url="http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/tacheles/2072303/">Vorschläge für eine gemeinsame europäische Fiskalpolitik</ulink><indexterm id="idx007"><primary>Vorschläge für eine gemeinsame europäische Fiskalpolitik</primary></indexterm>, nähren aber zugleich aber auch neue <ulink url="http://networkedblogs.com/KeATp">Zweifel</ulink><indexterm id="idx008"><primary>Zweifel</primary></indexterm> an dem Credo der unbeirrbaren Europa-Vereinheitlicher.</para>
    </sect1>
    <sect1 xreflabel="Plan00B0000Wie00Angela00Merkel00den00Ausstieg00aus00dem00Euro00plant" id="Plan00B0000Wie00Angela00Merkel00den00Ausstieg00aus00dem00Euro00plant">
        <title xreflabel="Plan00B0000Wie00Angela00Merkel00den00Ausstieg00aus00dem00Euro00plant" id="Plan00B0000Wie00Angela00Merkel00den00Ausstieg00aus00dem00Euro00plant_title">Plan B: Wie Angela Merkel den Ausstieg aus dem Euro plant</title>
        <anchor id="afd" />
        <para>Ein <ulink url="http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2013/04/13/plan-b-wie-angela-merkel-den-ausstieg-aus-dem-euro-plant/">spekulatives Szenario</ulink><indexterm id="idx009"><primary>spekulatives Szenario</primary></indexterm>. Auffällig ist aber, dass die AfD anders als bisherige rechte (d.h. deutsche Interessen vertretende) Oppositionsparteien nicht sofort völlig erbarmungslos von der Vierten Gewalt plattgemacht wird. Dies dürfte daran liegen, dass die Regierung inzwischen selber gerne bei EU-Verhandlungen auf eine Opposition verweisen würde, die deutsche Interessen vertritt.</para>
        <para>In diesen Tagen <ulink url="http://www.handelsblatt.com/politik/international/schaeuble-pocht-auf-eu-vertrag-deutschland-bremst-bei-aufbau-der-bankenunion/8062494.html">tritt</ulink><indexterm id="idx0010"><primary>tritt</primary></indexterm> Schäuble bei der Bankenunion auf die Bremse. Der Konkurrenzdruck der AfD kann da als Motivation und Argument dienen.</para>
        <para>Morgen <ulink url="http://www.welt.de/politik/deutschland/article115263053/Dieser-Furore-Professor-macht-die-Parteien-nervoes.html">hält</ulink><indexterm id="idx0011"><primary>hält</primary></indexterm> die Partei ihren Gründungskongress.</para>
    </sect1>
    <sect1 xreflabel="Die00Frau0000die00recht00behielt" id="Die00Frau0000die00recht00behielt">
        <title xreflabel="Die00Frau0000die00recht00behielt" id="Die00Frau0000die00recht00behielt_title">Die Frau, die recht behielt</title>
        <anchor id="thatcher" />
        <para>Sie polarisiert auch nach ihrem Tode noch. Schmähgesänge schaffen es an die Spitze der Beliebtheitsrangskala, aber zugleich erscheint sie als <ulink url="http://networkedblogs.com/KewKm">einsame Prophetin</ulink><indexterm id="idx0012"><primary>einsame Prophetin</primary></indexterm> mit <ulink url="http://www.sezession.de/38119/maggie-baroness-thatcher-of-kesteven.html">großen politischen Tugenden</ulink><indexterm id="idx0013"><primary>großen politischen Tugenden</primary></indexterm>. Während Romano Prodi der Baronin sogleich nach Bekanntwerden ihres Todes die Schuld an der Entfesselung zerstörerischer Marktkräfte gab, müssen Prodi und seine linksliberal-euroglobalistischen Freunde sich selber vorwerfen lassen, mit ihrer Politik die Sozialstaaten erst so richtig in Bedrängnis gebracht zu haben.</para>
        <para>Roger Köppel <ulink url="http://www.pi-news.net/2013/04/roger-koppel-uber-margaret-thatcher/">liefert</ulink><indexterm id="idx0014"><primary>liefert</primary></indexterm> in der Weltwoche ihr umstrittenstes Zitat in vollem Kontext:</para>
        <blockquote>
            <para>Ich glaube, wir gehen durch eine Zeit, da zu vielen Menschen das Gefühl gegeben wird, dass, wenn sie ein Problem hätten, es die Aufgabe der Regierung sei, dieses Problem zu lösen.</para>
            <para>Ich habe ein Problem – ich bekomme ein Darlehen. Ich habe keine Wohnung, die Regierung muss mir eine Wohnung geben. Sie schieben ihr Problem auf die Gesellschaft. Aber, wissen Sie, es gibt nicht so etwas wie die Gesellschaft. Es gibt einzelne Frauen und Männer, und es gibt Familien. Und keine Regierung kann irgendetwas bewirken, ausser sie bewirkt es über Menschen, und die Menschen müssen zuerst für sich selber sorgen. Es ist unsere Pflicht, für uns selbst zu sorgen und erst dann für unseren Nachbarn.</para>
        </blockquote>
        <para>Das Bürgertum, mit dem man Staat machen kann, entsteht erst dort, wo die Menschen für sich und ihre Nachkommen sorgen. Wo die Bürger von staatlicher Unterstützung abhängig werden, zerrinnt dem bürgerlichen Staat die Basis. Eine “Gesellschaft”, die dem Staat als Verhandlungspartner gegenübertreten könnte, zu konstruieren und in ihrem Namen zu sprechen, ist ein Steckenpferd der Linken. Sie nennen das gerne “Zivilgesellschaft”, “lokale Selbstverwaltung” oder “Räte” aller Art, und formen diese zu einen scheinrepräsentativen Block, der mit dem Staat in Konkurrenz tritt. Womöglich wurde Thatchers Gegenposition auch deshalb gerne verkürzt wiedergegeben, weil sie Ansinnen dieser Art in die Schranken wies. Ob Thatchers Politik wirklich die Grundlagen des bürgerlichen Nationalstaates bewahren half, mag man bezweifeln, aber zumindest erkannte sie wesentliche Aspekte des Problems und weckte Hoffnungen auf Besserung.</para>
    </sect1>
    <sect1 xreflabel="Staatssekret0000r00B0000ge00will00in00der00Burschenschaft00bleiben" id="Staatssekret0000r00B0000ge00will00in00der00Burschenschaft00bleiben">
        <title xreflabel="Staatssekret0000r00B0000ge00will00in00der00Burschenschaft00bleiben" id="Staatssekret0000r00B0000ge00will00in00der00Burschenschaft00bleiben_title">Staatssekretär Büge will in der Burschenschaft bleiben</title>
        <anchor id="buege" />
        <para>Ich verwende gerne das Wort E-Post, das “auch die NPD verwendet”, und zwar aus sprachästhetischen Gründen, wahrscheinlich schon länger als die NPD es verwendet. In den Augen der Inquisitoren, vor denen selbst Springer-Zeitungen <ulink url="http://www.morgenpost.de/berlin/article115253871/Staatssekretaer-Buege-will-in-der-Burschenschaft-bleiben.html">kuschen</ulink><indexterm id="idx0015"><primary>kuschen</primary></indexterm>, ist das ein Beleg für ketzerische Gesinnung. Womöglich muss sich auch die Deutsche Post in Acht nehmen.</para>
        <para>Eine österreichische Kollektivaltruismus-Predigerin namens Susanne Scholl hat jetzt den Lustenauer Zigeunersenf ins Visier genommen, nachdem andere den Zigeunern schon ihr Schnitzel und Gulasch wegnehmen wollten. Mohrenköpfe kaufe ich nicht mehr, seitdem sie politkorrekt umbenannt wurden. Die zu Cranberries umbenannten Preißelbeeren auch nicht.</para>
        <beginpage />
            <sect3 xreflabel="00ulink00url0000000000140000morgen0000ulink0000indexterm00id0000idx0016000000primary00morgen0000primary000000indexterm00" id="00ulink00url0000000000140000morgen0000ulink0000indexterm00id0000idx0016000000primary00morgen0000primary000000indexterm00">
                <title xreflabel="00ulink00url0000000000140000morgen0000ulink0000indexterm00id0000idx0016000000primary00morgen0000primary000000indexterm00" id="00ulink00url0000000000140000morgen0000ulink0000indexterm00id0000idx0016000000primary00morgen0000primary000000indexterm00_title"><ulink url="../14">morgen</ulink><indexterm id="idx0016"><primary>morgen</primary></indexterm></title>
            </sect3>
    </sect1>
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