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Josef war also so ein Typ wie Joschka. Wer ohne Schulden ist, drucke den ersten Schein. Oder übernehme die der Nachbarn. |
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gesternInhaltsverzeichnis
Kampf gegen Deflation: Obama-Regierung warnt Japan wegen GeldpolitikJapans Wirtschaftspolitik zielt zweifellos auf die Abwertung des Yen zum Zwecke der Erreichung eines Export-Vorteils. Gleiches gilt jedoch für die deutsche, chinesische und teilweise auch die amerikanische Wirtschaftspolitik. Wer ohne Schulden ist, drucke den ersten Schein. Libyische Etymologische IrrfahrtenDen griechisch-lateinischen Quellen zufolge heißt der Wortstamm “Liby”, woraus dann als Adjektiv “libyisch” mit Betonung auf “by” (bü) abzuleiten ist. “Libyen” hat im Lateinischen den Akzent auf der ersten und im Griechischen auf der zweiten Silbe (Líbya vs Libýe). Das heutige Durcheinander entstand wohl in dem Moment, wo das Lateinische bei der Entlehnung aus dem Griechischen den Akzent nach vorne verrückte. Auf Italienisch heißt es daher heute “libico”, auf griechisch hingegen “libyiko” (λιβυικο) und “libye” (λιβυη) mit Akzent auf y. Auch im Lateinischen gibt es wohl neben “meriones libycus” die Form “meriones libyicus” (Libyische Rennmaus). Letztere scheint historisch korrekter zu sein. Das Deutsche orientiert sich in solchen Wörtern am Lateinischen. “Libysch” ist demnach ein Irrtum, der sich irgendwann einschlich, und den es auch heute noch zu korrigieren gilt. Sowohl im Deutschen als auch im heutigen Latein. Ein Deutscher Held: „Wir brauchen die Schuldenvergemeinschaftung“An seinem 65. Geburtstag setzt sich Joschka Fischer weiterhin leidenschaftlich für die Überwindung Deutschlands ein. Ähnliches hat er auch immer wieder italienischen Journalisten erzählt. Im Netz kursieren von Joschka ein paar Zitate aus seinen wilden Jahren.
Heute vertritt Joschka Fischer allerdings nur Positionen, hinter denen fast alles steht, was in Brüssel Rang und Namen hat. Genaueres ergibt unter anderem die Unterschriftenliste unter dem Manifest der Spinelli-Gruppe. Die EZB meldet, dass das Medianvermögen der Deutschen niedriger sei als das der Südeuropäer. Demnach müssten die jahrzehntelang stärker vom Fiskus geschröpften Deutschen dafür gerade stehen, dass die Südeuropäer ihre Staaten auf Kosten der Privatvermögen verarmen ließen. Unterschiedliche Wirtschafts- und Finanzstrukturen beflügeln in diesen Tagen Vorschläge für eine gemeinsame europäische Fiskalpolitik, nähren aber zugleich aber auch neue Zweifel an dem Credo der unbeirrbaren Europa-Vereinheitlicher. Plan B: Wie Angela Merkel den Ausstieg aus dem Euro plantEin spekulatives Szenario. Auffällig ist aber, dass die AfD anders als bisherige rechte (d.h. deutsche Interessen vertretende) Oppositionsparteien nicht sofort völlig erbarmungslos von der Vierten Gewalt plattgemacht wird. Dies dürfte daran liegen, dass die Regierung inzwischen selber gerne bei EU-Verhandlungen auf eine Opposition verweisen würde, die deutsche Interessen vertritt. In diesen Tagen tritt Schäuble bei der Bankenunion auf die Bremse. Der Konkurrenzdruck der AfD kann da als Motivation und Argument dienen. Morgen hält die Partei ihren Gründungskongress. Die Frau, die recht behieltSie polarisiert auch nach ihrem Tode noch. Schmähgesänge schaffen es an die Spitze der Beliebtheitsrangskala, aber zugleich erscheint sie als einsame Prophetin mit großen politischen Tugenden. Während Romano Prodi der Baronin sogleich nach Bekanntwerden ihres Todes die Schuld an der Entfesselung zerstörerischer Marktkräfte gab, müssen Prodi und seine linksliberal-euroglobalistischen Freunde sich selber vorwerfen lassen, mit ihrer Politik die Sozialstaaten erst so richtig in Bedrängnis gebracht zu haben. Roger Köppel liefert in der Weltwoche ihr umstrittenstes Zitat in vollem Kontext:
Das Bürgertum, mit dem man Staat machen kann, entsteht erst dort, wo die Menschen für sich und ihre Nachkommen sorgen. Wo die Bürger von staatlicher Unterstützung abhängig werden, zerrinnt dem bürgerlichen Staat die Basis. Eine “Gesellschaft”, die dem Staat als Verhandlungspartner gegenübertreten könnte, zu konstruieren und in ihrem Namen zu sprechen, ist ein Steckenpferd der Linken. Sie nennen das gerne “Zivilgesellschaft”, “lokale Selbstverwaltung” oder “Räte” aller Art, und formen diese zu einen scheinrepräsentativen Block, der mit dem Staat in Konkurrenz tritt. Womöglich wurde Thatchers Gegenposition auch deshalb gerne verkürzt wiedergegeben, weil sie Ansinnen dieser Art in die Schranken wies. Ob Thatchers Politik wirklich die Grundlagen des bürgerlichen Nationalstaates bewahren half, mag man bezweifeln, aber zumindest erkannte sie wesentliche Aspekte des Problems und weckte Hoffnungen auf Besserung. Staatssekretär Büge will in der Burschenschaft bleibenIch verwende gerne das Wort E-Post, das “auch die NPD verwendet”, und zwar aus sprachästhetischen Gründen, wahrscheinlich schon länger als die NPD es verwendet. In den Augen der Inquisitoren, vor denen selbst Springer-Zeitungen kuschen, ist das ein Beleg für ketzerische Gesinnung. Womöglich muss sich auch die Deutsche Post in Acht nehmen. Eine österreichische Kollektivaltruismus-Predigerin namens Susanne Scholl hat jetzt den Lustenauer Zigeunersenf ins Visier genommen, nachdem andere den Zigeunern schon ihr Schnitzel und Gulasch wegnehmen wollten. Mohrenköpfe kaufe ich nicht mehr, seitdem sie politkorrekt umbenannt wurden. Die zu Cranberries umbenannten Preißelbeeren auch nicht. morgen |
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