PILCH Hartmut 2018-01-04/01.4

Nachrichteneingänge und öffentliche Gedanken
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Heute am Donnerstag der als Kalenderwoche 2 bekannten 01. Woche des Jahres, dem 04. Januar 2018, treffen hier vielleicht Nachrichten und Anregungen ein, für die diese öffentliche Tagebuchseite zum Thema PILCH Hartmut als erste Anlaufstelle zur Weiterverarbeitung dienen kann.

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白左、白專、白癡、白板、經驗空白

看來「白左」中的「白」真指美國白人。 其實看以不借用種族來解釋。 有一部影片稱白左為「一種將毁滅西方甚至中國的精將流行病」。 我在東方也看到了此病的疫苗。 日韓女性在街上受訪回答政治問题時病情明顯。 與其説的白人的病不如説是政治上的陰勝陽衰。

Dobrindt (CSU) für “Konservative Revolution”

In CSU-Kreisen hat man vom politischen Wandel der letzten Zeit durchaus viel verstanden. Dobrindts Worte sind nicht die ersten dieser Art.

Michael Klein ist von den Unsitten der Bunten Republik nicht frei. Er schreit gegen das Wort “konservative Revolution” ähnlich wie seinerzeit die Springer-Welt gegen das Wort “völkisch”, das Frauke Petry in nüchterner Weise zu gebrauchen versuchte. Klein klebt hier in einer Weise an den Konnotationen von Wörtern, wie es eigentlich unter seinem Niveau sein sollte, denn in manchen Artikeln hat er genau diese Unsitte verrissen. Auf Kleins voreilige Polemik gegen Dobrindt antwortet Floydmasika:

Das Wort “konservative Revolution” muss nicht mit dem ganzen Bedeutungsballast jenes Projektes der späten Weimarer Zeit gebraucht werden. Es gibt genügend Verwndungen davon, die das nicht brauchen. Wenn linke kulturelle Hegemonie wegbricht, wie es in einigen Ländern bereits geschehen ist, kann man das Konservative Revolution nennen.

Ferner ist es auch falsch, das Weimarer Beispiel so eng antiliberal auszulegen. Es gibt in Frankreich schon sehr lange das Bestreben, die jakobinische Revolution rückabzuwickeln. Statt Egalitärradikalismus wünscht man sich etwa bei Radio Courtoisie die Rückkehr zum Naturrecht, das mit einer natürlichen Ordnung verbunden ist, die auch im Christentum und anderen Religionen vorkommt und sich auch sehr eng mit liberalen Denkschulen verbunden ist. Es geht darum, Selbstregulierungskräfte statt kaputter egalitärer Dogmen zur Entfaltung zu bringen. Taoismus ist auch so ein Gedankensystem. Sciencefiles begeht hier typische Denkfehler der Bunten Republik.

Man könnte hinzufügen, dass auch in den USA diese Naturrecht-Denkschule vertreten ist, wobei insbesondere der deutsche Emigrant Leo Strauss ähnlich wie in Frankreich Claude Lévi-Strauss eine große Rolle als Inspirator spielt. Michael Klein wird diesmal für seinen Fehltritt mit vulgären Kommentaren von Leuten bestraft, die einfach nur gegen die CSU Dampf ablassen wollen, was eigentlich den Forenregeln von Sciencefiles widerspricht.

“ARD-Propagandafilm bereitet Völkermord vor”

Oliver Janich zeigt zurecht auf, dass die ARD auf den Bürgerkrieg rüstet und eine potenziell blutige Repressionswelle wie 1789 oder 1917 vorbereitet. Allerdings übertreibt er wohl die Bedeutung des Films. Ich rückte es bei ihm zurecht:

Die Dämonisierung der normalen Patrioten als Demokratiefeinde beginnt ja nicht mit diesem Film. Sie ist Teil der herrschenden Ideologie der Bunten Republik. Deren Diskurs dreht sich zu 80% nicht um Sachfragen sondern darum, ob das Gegenüber sich schon außerhalb des Diskursraums bewegt oder nicht. Und außerhalb dieses Raums droht die Dämonisierung unter dem Vorwand der wehrhaften Demokratie, bei der jedermann sich als Vigilant und Denunziant aufspielen und dafür als “zivilcouragiert” gelobt werden kann. Ein anderes Geschäftsmodell scheinen sehr viele und insbesondere “linke” Bürger und Politiker nie gelernt zu haben. In Krisenzeiten kommt dann so etwas wie bei Lenin oder bei der Französischen Revolution heraus. Egalitärfrömmelei oder Egalitärradikalismus trifft es eher als “Kommunismus”. Es ist eine Zivilisationskrankheit oder psychische Unreife noch vor einer bestimten Ideologie.

Konfusion bei Pro Medienmagazin zeigt Unausführbarkeit des NetzDG

Eine Anna Lutz propagiert bei Pro Medienmagazin, Beatrix von Storch habe auf Twitter eine Hassbotschaft verbreitet, die rigoros gelöscht gehöre. Jan-Ole Hansen widerspricht:

1. stellt die Atuorin hier eine Falschbehauptung auf: “Aber alle Muslime als Grappscher und Gewalttäter darzustellen, ist ein durch nichts zu rechtfertigernder Angriff. Er schafft einen Generalverdacht.” .. Das hat von Storch nicht getan. Sie hat von “Gruppen” und tatsächlich vorgenommenen Straftaten geschrieben. Nicht von “allen Muslimen”.

2. stellt die Autorin hier eine Falschbehauptung auf: “Hasskommentare sind rechtswidrig” … Sind sie nicht. Es sei denn, Frau Lutz kann Belege liefern, Rechtsnormen mit Paragraf und Text …

3. stellt die Autorin eine falsche Mutmaßung auf: “das aus der muslimischen Gemeinschaft entspringt - dem dürfte keine Statistik standhalten.” … Entsprechende Statistiken dürfte es geben.

4. macht die Autorin hier eine Falschaussage: “pro verfährt auf seinen Social-Media-Kanälen schon lange so und hat das in seiner Facebook-Netiquette auch festgehalten” … Das trifft definitiv nicht so zu - pro löscht auch Kommentare, die keinen Haß enthalten und einfach nur deren Meinung und Haltung nicht entsprechen - als nicht im Einklang deren Netquette - ging mir persönlich so.

5. Wo ist jetzt hier “grammatikalischer Unsinn” zu finden - außer eines unpassenden Wortes (statt “unter” ein “vor” … was man jedoch auch als sachlich und damit “grammatikalisch” zutreffend ansehen könnte)?

Ich fügte noch hinzu:

Der Artikel zeigt sehr deutlich, was aus dem NetzDG folgt: Halbanalphabeten, die kaum einen Text zu lesen geschweige denn einen klaren Gedanken zu fassen in der Lage sind, schwingen sich zu Zensoren auf. Und im Ergebnis treffen sie nach konformistischem Bauchgefühl Zensurentscheidungen, für die auch klar denkende gut ausgebildete Presserechtler sich Zeit nehmen müssten. Der Tweet von Frau Storch war ein rhetorisches Glanzstück und ganz offensichtlich nicht vom Volksverhetzungsparagraf betroffen. Aber wer nur assoziativ denken kann, ist mit so einer Abwägung völlig überfordert. Und das ist der Großteil der heutigen AbsolventInnen von geisteswissenschaftlichen Fächern.

Aufgrund von Ihrem Punkt 4. rechne ich kaum damit, dass dieser Kommentar bei Pro durchkommt, aber ich dokumentiere den Fall noch wo anders. Zu Punkt 3: dass in muslimischen Gesellschaften Gesellschaftsspiele wie Taharrusch und eine besonders verfestigte Frauenverachtung zu Hause sind, ist nahezu Konsens, und weder Konsens noch Statistik sind erforderlich, um diese Behauptung aufstellen zu dürfen. Schließlich ist muslimische Herkunft in diesem Fall sogar ein eingrenzendes und gerade nicht pauschalisierendes Kriterium.

Es ist für mich schwer nachvollziehbar, wie man hier öffentlich zur Entrechtung der Inhaber bestimmter Meinungen aufrufen und dann bei dieser schwierigen Frage selber so wenig Gewissenhaftigkeit an den Tag legen kann. Pro-Medienmagazin macht sich hier ja fast eines Aufrufs zu willkürlicher Entrechtung schuldig, der auch als den Tatbestand der Volksverhetzung erfüllen könnte.

Wie erwartet erschien der Kommentar nicht.

Am folgenden Tag löschte Pro-Mediamagazin auch noch den sanfteren Ursprungskommentar von Jan-Ole Hansen. Er hat den Vorgang ebenfalls dokumentiert.

Halbanalphabeten sind die Herren des NetzDG. Von ihnen und für sie ist es gemacht.

Die Süddeutsche Zeitung ist schlauer als das Pro-Medienmagazin. Sie bestellt einen Juristen, der das offensichtliche gelehrt darlegt: die Äußerung von B.v. Storch ist kein Fall für das Strafrecht. Zugleich behauptet sie, der Volksverhetzungsparagraf lasse der Meinungsfreiheit einen sehr weiten Rahmenm, und die gerissene Juristen B.v. Storch habe dessen Grenzen gezielt ausgelotet, um zu proozieren. Letztere Behauptung gehört zum Standardarsenal der Verleumdung. Zunächst erweckt man den rufschädigenden Eindruck der strafrechtlichen Relevanz. Wenn das nicht mehr funktioniert, macht man aus dem dummen Rechtsverletzer einen gerissenen PR-Strategen. Auf diese Weise kann man der AfD zudem unterstellen, sie lebe von einem antidemokratischen Wählerpotenzial. Damit wird die ursprüngliche Rufschädigung ein weiteres Mal gerechtfertigt, und man kann für die Einengung des Meinungskorridors werben. Dieses Spiel spielt besonders Heiko Maas in diversen Talkshows besonders gerne, aber auch die SZ kämpft schont seit mindestens 10 Jahren für die Einengung der Meinungsfreiheit.

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© 2018-01-04 Hartmut PILCH