PILCH Hartmut 2017-07-21/29.5

Nachrichteneingänge und öffentliche Gedanken

Heute am Freitag der als Kalenderwoche 30 bekannten 29. Woche des Jahres, dem 21. Juli 2017, treffen hier vielleicht Nachrichten und Anregungen ein, für die diese öffentliche Tagebuchseite zum Thema PILCH Hartmut als erste Anlaufstelle zur Weiterverarbeitung dienen kann.

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Donald Trump macht Ernst – und Putin ist der Sieger

Peter Haisenko berichtet und beobachtet sehr interessantes:

Wer bislang darüber berichtet hatte, dass die USA mit der CIA Waffen und Ausbildung an die Mörderbanden in Syrien liefert, wurde schnell von den Systemmedien als antiamerikanischer Verschwörungstheoretiker in die rechte Ecke gestellt. Schließlich tut ein Friedensnobelpreisträger so etwas nicht! Jetzt berichtet die Washington Post, dass Trump die Einstellung dieser Aktionen angeordnet hat. Das ist doppelt erfreulich, mindestens.

Um das Positive aus dieser Aktion zu nehmen, hat die WP gleich noch den Kommentar eines wie üblich anonymen Abgeordneten zitiert: Putin hat gewonnen! Tagesschau.de übernimmt das und gibt seinem „Bericht“ die übliche Anti-Trump Couleur. Das ist ein Schuss ins eigene Knie. Es ist doch ganz einfach: Jede Waffe, jede Patrone und jeder Söldner, der nicht geliefert oder ausgebildet wird, rettet Menschenleben.

Wenn es also Putins Sieg ist, dass die USA ihr verderbliches Treiben in Syrien einstellen, dann muss doch sofort die Frage gestellt werden, wofür Putin kämpft. Die einzig zulässige Folgerung kann dann nur sein, dass Putin an der Seite aller Friedensaktivisten gegen das unmenschliche Töten von Menschen, Zivilisten kämpft, wenn die Aktion von Trump sein Sieg sein soll. Nicht nur Putin hat gewonnen, sondern die ganze Welt – die Frieden wünscht.

Interessant am Bericht von Tagesschau.de sind die Kommentare zu diesem Bericht. Liest man diese, versteht man die Welt nicht mehr. Die Systemmedien vermitteln das Bild, dass ganz Deutschland, die ganze Welt Donald Trump hasst und alles, was er tut, nur schlecht sein kann. Die 14 Kommentare liefern ein ganz anderes Bild. Ausnahmslos alle sind positiv, pro Trump und loben diese Aktion und bemerken gleichzeitig, dass das vorgeschriebene Bild von „moderaten Rebellen“ nicht von einer Mehrheit akzeptiert wird.

Nach der Befreiung von Aleppo und großflächigen Erfolgen der syrischen Armee gegen die Terroristen ist die Berichterstattung über Syrien eingestellt worden. Zu peinlich könnte es sein, wenn man die Bilder der Zerstörung in Aleppo mit denen aus Mossul vergleicht. Folgt man den Berichten der Systemmedien, dann haben die Rebellen in Aleppo eine Niederlage erlitten und Mossul ist befreit worden. In Aleppo ist alles von russischen Bomben zerstört und in Mossul gab es kleinere Kollateralschäden.

Vergleicht man aber die Bilder von Aleppo und Mossul nach deren Befreiung, erscheint Aleppo nahezu unbeschädigt im Vergleich zu Mossul, das großflächig Krater von mehr als zehn Meter Durchmesser aufweist, wo einmal eine lebendige Altstadt gewesen ist. Das waren aber gute amerikanische Bomben und keine bösen russischen. Einen Bericht zu den Bombenschäden in Mossul finden Sie hier.

Wie propagandistisch-selektiv die Berichterstattung der Medien ist, kann man wieder einmal an den unterdrückten Meldungen aus Syrien erkennen. Das UNHCR hat berichtet, dass mindestens 500.000 Syrer nach der Befreiung von Aleppo und Homs aus den Lagern in ihre Heimat zurückgekehrt sind. Das passt nicht in das Bild, das uns vermittelt werden soll und so wird einfach nicht darüber berichtet. Verschwiegen wird auch, dass die irakische Armee rund um Mossul Verbrechen begeht, mit willkürlichen Erschießungen und Folterungen; dass nach Einschätzungen vor Ort davon auszugehen ist, dass große Teile Mossuls erst nach dem Einsatz von etlichen Milliarden wieder bewohnbar sein werden. Eine Rückkehr nach Mossul wird nicht so schnell stattfinden können, wie sie in Aleppo und Homs bereits in großer Zahl erfolgt.

Vergessen wir in diesem Zusammenhang nicht, was Trump bereits mit der Isolierung Katars bewirkt hat. Dass ein großer Teil der Geldmittel an den IS und andere Terroristen über diesen Kleinstaat gelaufen ist, ist lange bekannt. Auch Zuwendungen aus Saudi-Arabien haben teilweise den Weg über Katar genommen. Die mit Putin auf dem G20-Gipfel vereinbarte Waffenruhe im Südosten Syriens scheint zu halten. Wenn es anders wäre, hätte man das breit berichtet.

Jetzt bringt die Anordnung an die CIA, keine Waffen mehr an irgendwelche „Rebellen“ zu liefern, ernsthafte Hoffnung, dass in Syrien ein Ende des Mordens erreicht werden kann. Angesichts des jetzt offenen Eingeständnisses, dass die USA Waffen und Ausbildung an die Mörder in Syrien geliefert haben, wäre es zu optimistisch anzunehmen, dass sich irgendjemand dafür entschuldigt, diejenigen Verschwörungstheoretiker geschimpft zu haben, die die Wahrheit schon vor Jahren beschrieben haben. Wenn das alles ein Sieg Putins ist, dann kann ich nur sagen: Bitte mehr solche Siege – sie retten Menschenleben!

Sugar Mamas und ihre Flüchtlinge

Sie wollen Sex mit ihnen, laut manchen Berichten bis zu 4x am Tag. Im Gegenzug gibt es Geld und Geschenke. Über Abhängigkeitsverhältnisse zwischen älteren einheimischen Frauen und junge gutaussehende Humanitärmigranten berichtet ein eingewanderter Araber gemeinsam mit einer einheimischen Autorin recht authentisch. Es ist nicht der erste Artikel dieser Art aber er scheint noch etwas mehr Einblicke zu bieten. Die Autoren wollen sogar betroffenen Männern, die sich von ihrer Flüchtlingshelferin losreißen möchten, Hilfe anbieten.

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© 2017-07-11 Hartmut PILCH